Der Trend zur Naturkosmetik ist in den vergangenen Jahren stark angestiegen. Immer mehr Verbraucherinnen, aber auch Verbraucher, greifen auf chemiefreie Pflege- und Verschönerungsprodukte zurück. Chemie hat in der Kosmetik vor allem einen großen Nutzen: sie macht die Produkte länger haltbar. Nur in den wenigsten Fällen, hat der Zusatz von Chemie etwas mit der letztendlichen Wirkungsweise der Mittel zu tun. Denn nach wie vor bedient sich auch die handelsübliche Kosmetik für den reinen Pflegeaspekt von Körper und Haut, an den vielen Stoffen, die uns die Natur hierfür anbietet: etwa Aloe Vera, Colostrum, Sanddorn, Bienewachs oder die verschiedensten Öle.
Aloe Vera – Erste Hilfe aus der Natur
Aufzeichnungen nach fand die Aloe Vera Pflanze bereits vor rund 6000 Jahren im alten Ägypten Verwendung, um Schönheit und Wohlbefinden zu steigern. Doch nicht nur Kleopatra und Nofretete schwörten auf die Kraft der, nur auf den ersten Blick unscheinbaren, Pflanze. Auch in die Hausapotheke unserer Großmütter fand die Aloe Vera Pflanze ihren Weg: als wirksame Hilfe bei Brand- und Schnittverletzungen, aber auch bei Hautirritationen und –Erkrankungen. Doch nicht nur auf die Gesundheit unserer Haut wirkt sich Aloe Vera positiv aus. Je nach Art, kann die Aloe Vera bis zu 200 verschiedene Wirk- und Inhaltsstoffe vorweisen. Werden diese durch den Saft aus den Blättern gewonnen und verwertet, können sie über Cremes und Pflegeprodukte über die Haut, aber auch als Zusatzstoff in der Nahrungsmittelergänzung Körper und Seele schmeicheln.
Rosenwasser, Colostrum ätherische Öle und Co.
Die verschiedensten ätherischen Öle, etwa Rosenwasser, Olivenöl und Ethanol, die der Naturkosmetik immer wieder zugeführt werden, weisen verschiedenen Wirkungsweisen und -Bereiche auf. Zum Einen bestimmen und beeinflussen sie den Duft, die Konsistenz und auch die Haltbarkeit der Produkte. Zum Anderen wirken sie sich jedoch, jeder Zusatzstoff auf seine eigene Art und Weise, positiv auf die Haut und den Körper aus. Rosenöl und Rosenwasser pflegt, beruhigt und reinigt die Haut, während Olivenöl ihr viele wichtige Mineralstoffe und auch Feuchtigkeit zuführt. Als besonders wirkungs- und kraftvoll hat sich in den vergangenen Jahren zudem Colostrum, von Kühen verwendete Frühmuttermilch, erwiesen. Colostrum strotzt regelrecht vor stark konzentrierten und hochwertigen Nährstoffen.
Speziell für anspruchsvolle und reife Haut: Sanddorn
Ebenfalls kaum aus der Natur- bzw. Biokosmetik wegzudenken, sind die wertvollen Inhaltsstoffe der Sanddorn Pflanze. Ihre zahlreichen Mineralstoffe pflegen, regenerieren und beruhigen die Haut. Da sich Sanddorn insbesondere bei sehr empfindlicher, anspruchsvoller und gestresster Haut bewährt hat, wird dieses heute oftmals bevorzugt für reife Haut empfohlen. Daher findet sich Sanddorn besonders oft in Anti Aging-Cremes und -Pflegeprodukten.
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