Löwenzahn |
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Der Löwenzahn (Taraxacum sect. Ruderalia) ist wohl beinahe jedem ein Begriff. Schon in der Kindheit spielt man mit der "Pusteblume". Man kann das Löwenzahnkraut, die Blüte, die Wurzel oder den milchigen Saft verwenden. Der Löwenzahn kann viel mehr, als man annimmt. Er besitzt eine sehr starke Kaliumkonzentration. Zudem wirkt er harntreibend und blutreinigend, er erhöht die Produktion von Magensaft und durch seine Bitterstoffe sorgt er für eine Erhöhung der Gallensekretion. Löwenzahn wirkt appetitanregend, am Besten bereitet man einen Tee aus ihm vor. Nach der Mahlzeit kann man Löwenzahn gegen Völlegefühl und Blähungen einsetzen.
Da er stark entwässert, wird er bei Krampfadern/Ödemen verwendet. Zudem erhöht er die Gallen- sowie die Nierenfunktion und lindert Entzündungen der Harnwege. Störungen des Gallenflusses sollen ebenfalls mit diesem "Kraftwerk der Natur" behandelt werden können. Äußerlich angewendet soll er auch bei Warzen, Abszessen und Furunkeln helfen. In der Schwangerschaft odet Stillzeit sollte vor der Verwendung von Löwenzahn mit einem Arzt Absprache gehalten werden. Er sollte bei einer Entzündung bzw. bei einem Verschluss der Gallenwege nicht verwendet werden. Hautkontakt mit seiner milchigen Flüssigkeit kann zu Reizungen führen.
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